Kaʻula, Abgelegene Vulkaninsel im Bezirk Kauai, Vereinigte Staaten.
Kaʻula ist eine sichelförmige vulkanische Insel in der Grafschaft Kauai mit einer Höhe von 167 Metern über dem Meeresspiegel. Die Insel wird von steil aufragenden Felswänden geprägt und beherbergt an ihrer nordwestlichen Seite eine bemerkenswerte Höhle namens Kahalauaola.
Das United States Lighthouse Service errichtete und betrieb zwischen 1932 und 1947 ein automatisches Gaslicht in der Nähe des Gipfels der Insel. Diese Struktur war Teil des frühen modernen Navigationssystems für die Schifffahrt in der Region.
Hawaiische Fischer besuchten die Insel früher zum Fang, zur Sammlung von Seevögeln und zum Sammeln von federn, um daraus Schmuck und Insignien herzustellen. Diese Tätigkeiten waren fest in der lokalen Kultur verankert und wichtig für die Gemeinschaft.
Die Insel ist durch die Marinebeschränkungen nicht öffentlich zugänglich und wird seit 1981 als Trainingszone genutzt. Besucher können die Insel von der Ferne sehen, wenn sie mit dem Boot in der Nähe vorbeikommen, können aber nicht an Land gehen.
Die Insel ist ein Zufluchtsort für etwa 100.000 Seevögel aus 18 verschiedenen Arten, darunter Rußseeschwalben, braune Schwalben und Gabelschwanz-Sturmvögel. Diese vogelreiche Umgebung macht sie zu einem wertvollen Ökosystem für die Vogelwelt des Pazifiks.
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