Amak Volcano, Stratovulkan auf den Aleuten-Inseln, Alaska, Vereinigte Staaten.
Amak Volcano ist ein Schichtvulkan auf einer eigenen Insel in der Aleuten-Inselkette und erhebt sich etwa 488 Meter über den Meeresspiegel. Kantige Lavaströme verlaufen vom Gipfel hinab zu den umliegenden Hängen und prägen das Erscheinungsbild der Insel.
Der früheste bekannte Ausbruch des Amak, durch Tephrochronologie datiert, ereignete sich zwischen 3050 und 2050 v. Chr. Zwei Ausbrüche folgten im 18. Jahrhundert, der erste von 1700 bis 1710, der zweite 1796. Jeder historische Ausbruch brachte Lavaströme hervor, die beiden jüngsten zudem eine Kratereruption.
Die Insel Amak ist unbewohnt, der Vulkan hat daher keine ansässige Gemeinde und keine lokalen Traditionen. Sein Name stammt vom aleutischen Wort für die Insel; der Zugang ist geregelt: Man braucht eine Genehmigung des United States Fish and Wildlife Service, und nur Boote dürfen anlegen, da Flugzeuge auf der Insel nicht landen dürfen.
Der Zugang zur Insel erfordert eine Bootsfahrt, da Flugzeuglandungen dort nicht erlaubt sind. Cold Bay ist die nächstgelegene besiedelte Stadt und dient als Ausgangspunkt für Besuche, wobei man mit wechselhaften Wetterbedingungen rechnen sollte.
Das Gestein des Vulkans enthält ungewöhnlich hohe Konzentrationen von Kaliumverbindungen und seltenen Erdelementen, die es von anderen Vulkanen der Inselkette unterscheiden. Dieses charakteristische mineralogische Profil macht es zu einem wichtigen Studienobjekt für Vulkanologen.
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