Mount Carlisle, Stratovulkan auf den Aleuten, Vereinigte Staaten
Der Mount Carlisle ist ein Schichtvulkan auf der Carlisle-Insel in den Aleuteninseln und erhebt sich zu einem symmetrischen Kegel mit schneebedecktem Gipfelbereich. Die dicht bewaldeten unteren Hänge gehen in alpine Tundra über, während Felsen und Eis die höheren Bereiche dominieren.
Der Vulkan erhielt 1894 seinen Namen durch das US Navy Hydrography Office zu Ehren von John G. Carlisle, der als Finanzminister der Vereinigten Staaten diente. Die benannte geografische Landschaft spiegelt eine Zeit wider, als westliche Institutionen systematisch die arktischen und subarktischen Regionen dokumentierten.
Die Aleuten, auf denen sich der Mount Carlisle befindet, stellen Gebiete mit tiefen Verbindungen zu den indigenen Gemeinschaften Alaskas dar.
Der Ort liegt in einer abgelegenen Region der Aleuteninseln und ist nur mit dem Boot oder Hubschrauber erreichbar, was die Planung von Besuchen sehr anspruchsvoll macht. Das raue Wetter, die unvorhersehbaren Bedingungen und das Fehlen von Überwachung durch Vulkanbeobachter erfordern sorgfältige Vorbereitung und lokale Kenntnisse.
Ein kleiner Gletscher bedeckt die westlichen Abhänge unterhalb des Kraterrandes und bleibt unter Bedingungen erhalten, die normalerweise für Gletscherbildung in dieser geografischen Breite zu mild sind. Diese eisige Besonderheit macht ihn zu einem interessanten Beispiel für das Zusammenspiel von Vulkangeologie und arktischen Klimabedingungen.
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