Kodiak, Küstenstadt in Alaska, Vereinigte Staaten.
Kodiak ist eine Küstenstadt auf Kodiak Island in Alaska, die als Zentrum für den Verkehr zwischen sieben Inselgemeinden dient. Die Straßen ziehen sich hügelaufwärts vom Hafen weg, wo Wohnhäuser aus Holz zwischen Fichtenwäldern stehen und der Blick auf das Meer und die umliegenden Berge fällt.
Russische Pelzhändler kamen 1792 hierher und gründeten eine Siedlung, die als erste Hauptstadt Russisch-Alaskas fungierte. Die Kontrolle wechselte 1867 in amerikanische Hände, und die Gemeinde entwickelte sich allmählich zu einem wichtigen Fischereihafen.
Die Stadt trägt ihren Namen vom Alutiiq-Wort Kut'aq ab, das sich auf die Insel und ihre ersten Bewohner bezieht. Das Leben hier dreht sich um die Fischerei, und entlang der Hafenpromenade sieht man Trawler, Netze und Fischereiausrüstung, während morgens der Fang angelandet wird.
Wetterfeste Kleidung ist das ganze Jahr über sinnvoll, da Regen und Wind häufig sind und die Temperaturen selbst im Sommer kühl bleiben. Der Hafen und die Innenstadt lassen sich gut zu Fuß erkunden, während entferntere Orte ein Fahrzeug erfordern.
Zwei Wasserkraftwerke und mehrere Windturbinen versorgen die Gemeinde mit erneuerbarer Energie. Diese Anlagen reduzieren die Abhängigkeit von importiertem Diesel erheblich und machen die Stromversorgung nachhaltiger als in den meisten abgelegenen Küstensiedlungen Alaskas.
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