Prospect Creek, human settlement in Yukon–Koyukuk Census Area, Alaska, United States of America
Prospect Creek ist eine verlassene Siedlung im Yukon-Koyukuk Census Area in Nord-Alaska, etwa 180 Meilen nördlich von Fairbanks gelegen. Der Ort besteht heute nur noch aus Ruinen einer temporären Arbeitersiedlung aus den 1970er Jahren, die für den Bau der Trans-Alaska-Pipeline errichtet wurde, sowie Überresten von Prospektionsaktivitäten aus der Zeit des Goldrausches.
Die Gegend zog während des Goldrausches um 1900 Goldsucher an, die mit einfachen Mitteln nach Mineralien suchten. In den 1970er Jahren erlebte der Ort seine Blütezeit, als hier ein großes Arbeiterlager mit bis zu 1500 Bewohnern für den Bau des Öl-Pipeline-Systems entstand.
Das Gelände ist nur über die Gravel Dalton Highway oder kleine Flugzeuge erreichbar, was die Planung einer Reise dort erschwert. Besucher müssen auf extreme Kälte, Schneebedeckung im Winter und mögliche Wildtierbegegnungen vorbereitet sein.
Prospect Creek hält den Rekord für die niedrigste Temperatur, die je in den USA gemessen wurde: am 23. Januar 1971 fiel das Thermometer auf minus 80 Grad Fahrenheit. Diese extreme Kälte wurde während eines intensiven arktischen Kälteeinbruchs registriert und machte diesen Ort berüchtigt für sein raues Klima.
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