Arctic National Wildlife Refuge, Nationales Wildtierrefugium in Alaska, Vereinigte Staaten.
Das Arctic National Wildlife Refuge erstreckt sich über 7,8 Millionen Hektar Wildnis im Nordosten Alaskas und umfasst Bergketten, Tundraebenen und Küstengebiete. Die Landschaft reicht von den Brooks Range-Gipfeln bis zur Beaufortsee und bietet Lebensraum für Karibus, Eisbären, Wölfe und mehr als zweihundert Vogelarten.
Präsident Dwight Eisenhower richtete dieses Schutzgebiet im Jahr 1960 ein, um die natürlichen Ressourcen und Tierpopulationen der arktischen Region zu erhalten. Spätere Erweiterungen vergrößerten das Gebiet erheblich und sicherten zusätzliche Ökosysteme für kommende Generationen.
Die Küstenebene trägt in der Sprache der Gwich'in den Namen Iizhik Gwats'an Gwandaii Goodlit und bleibt ein Ort traditioneller Lebensweise. Indigene Gemeinschaften nutzen dieses Gebiet seit Generationen für Jagd und Sammlung, wobei sie ihre überlieferten Praktiken bis heute bewahren.
Der Zugang erfordert sorgfältige Vorbereitung und erfolgt normalerweise mit gecharterten Flugzeugen, da keine Straßen in das Gebiet führen oder dort existieren. Besucher sollten auf extreme Wetterbedingungen und völlige Abgeschiedenheit vorbereitet sein, da Infrastruktur und Notfalldienste fehlen.
Die beiden größten alpinen Seen Nordamerikas, Peters und Schrader, liegen innerhalb des Schutzgebiets und dienen als wichtige Lebensräume für zahlreiche Fischarten. Zugvögel nutzen diese Gewässer während ihrer langen Reisen zwischen den Kontinenten als Rastplätze.
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