Utqiagvik, Nördlichste Stadt in Alaska, Vereinigte Staaten
Utqiaġvik liegt an der Küste der Tschuktschensee, die nördlichste Stadt Alaskas in den Vereinigten Staaten, umgeben von flacher Tundra und gefrorenen Böden. Die Siedlung erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Küstenlinie, mit niedrigen Gebäuden, die auf Pfählen stehen, um gegen das Auftauen des Permafrostes gewappnet zu sein.
Die Gegend beherbergt Überreste von Iñupiat-Siedlungen, die mehr als tausend Jahre zurückreichen, mit Spuren alter Rasenhütten entlang der Küste. Die heutige Stadt entstand im frühen 20. Jahrhundert um eine Handelsstation herum und wurde später Verwaltungszentrum für die Region.
Die Iñupiat-Bevölkerung bewahrt ihre Lebensweise durch Aktivitäten wie das Teilen von Walfleisch und das Flechten von Körben aus Baleen. Gemeinschaftsräume zeigen oft Kunstwerke aus Walknochen und Robbenfell, die das traditionelle Wissen weitergeben.
Die Stadt ist nur mit dem Flugzeug über den örtlichen Flughafen erreichbar, da keine Straßen nach Utqiaġvik führen. Besucher sollten sich auf extreme Wetterbedingungen vorbereiten und warme Kleidung für das ganze Jahr mitbringen, da die Temperaturen auch im Sommer kühl bleiben.
Während des Polarwinters bleibt die Sonne etwa zwei Monate lang unter dem Horizont, während im Sommer das Tageslicht ungefähr drei Monate durchgehend andauert. Dieser Rhythmus prägt den Alltag der Bewohner, die ihre Aktivitäten und Schlafgewohnheiten entsprechend anpassen.
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