Kennicott, Historische Kupfermine im Wrangell-St. Elias Nationalpark, Alaska.
Kennecott ist eine ehemalige Kupfermine im Wrangell-St. Elias National Park in Alaska, deren Gebäude sich über Berghänge erstrecken. Das höchste Bauwerk ist eine Aufbereitungsanlage mit mehreren Stockwerken, daneben stehen Verwaltungsgebäude, Werkstätten und Wohnhäuser aus rotem Holz.
Finanziers wie JP Morgan und die Familie Guggenheim gründeten die Mine zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als in Alaska reiche Kupfervorkommen entdeckt wurden. Der Betrieb endete 1938, als die ergiebigsten Adern erschöpft waren und der Weltmarktpreis für Kupfer sank.
Arbeiter und ihre Familien lebten hier in einer abgelegenen Gemeinde, die über ein Krankenhaus, eine Schule und sogar ein Schwimmbad verfügte. Die roten Gebäude aus Holz stehen auf steilen Hängen und zeigen, wie sich Menschen an extreme Bedingungen angepasst haben.
Der Zugang erfolgt über die unbefestigte McCarthy Road oder mit einem Kleinflugzeug, wobei die Straße im Winter geschlossen ist. Der National Park Service bietet im Sommer Führungen durch einige Gebäude an, während andere Bereiche nur von außen besichtigt werden können.
Das hier geförderte Erz hatte einen außergewöhnlich hohen Kupfergehalt, oft über 70 Prozent. Diese Reinheit machte den Transport über große Entfernungen und schwieriges Gelände wirtschaftlich lohnenswert.
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