Socorro, Schildvulkan auf den Revillagigedo-Inseln, Mexiko
Socorro Island ist ein Schildvulkan in der Pazifik, der sich etwa 920 Meter über den Meeresspiegel erhebt und felsige Klippen sowie mehrere Vulkankegel aufweist. Die Oberfläche wird von trockenen tropischen Wäldern bedeckt, die auf dem vulkanischen Untergrund wachsen.
Die Insel kam 1861 unter mexikanische Verwaltung durch den Staat Colima, aber Pläne zur Gründung einer Strafkolonie scheiterten. Im Laufe der Zeit wurde sie zum Zentrum für wissenschaftliche Beobachtung und zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
Die Insel ist ein Zufluchtsort für Forscher, die bedrohte Arten wie die Socorro-Taube und den Socorro-Papagei untersuchen. Besucher können sehen, wie die trockenen tropischen Wälder Lebensraum für Tiere bieten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt.
Die Erreichung der Insel erfordert eine Seereise von etwa 26 bis 30 Stunden vom mexikanischen Festland, wobei nur berechtigte Schiffe Zugang haben. Besucher sollten mit rauer See und begrenzten Anlegestellen rechnen.
Die Gewässer rund um die Insel wurden 2017 in Nordamerikas größtes Meeresschutzgebiet mit einer Fläche von 150000 Quadratkilometern eingegliedert. Diese Schutzzone zählt zu den umfangreichsten Marinereservaten der Welt.
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