La Ferrería, Archäologische Stätte nahe Durango, Mexiko.
La Ferrería ist eine archäologische Stätte mit versunkenen Höfen, stufenförmigen Plattformen, Wohngebäuden und einem Zeremonialbereich entlang des Flusses Tunal. Die Anlage umfasst verschiedene steinsichtige Strukturen, die zeitgenössische Objekte und Artefakte aus dem Alltag der früheren Bewohner aufbewahren.
Die Siedlung entstand zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert und entwickelte sich als wichtiger Ort für landwirtschaftliche Praktiken und Handelskontakte. Dieser Zeitraum war geprägt durch die Verbindung mit Gemeinschaften in der Chalchihuites-Region und dem Austausch von Ressourcen über große Entfernungen.
Die Gebäude und Keramikfunde zeigen eine Mischung aus mesoamerikanischen und nördlichen indigenen Baustilen, die in Steinstrukturen und handwerklichen Objekten sichtbar wird. Diese Verbindung spiegelt wider, wie verschiedene Volksgruppen ihre Bautechniken und künstlerischen Ausdrucksformen in dieser Region ausgetauscht haben.
Ein Museum auf dem Gelände zeigt archäologische Funde und Bildungsmaterialien, die Einblicke in das Leben der früheren Bewohner bieten. Das Besucherzentrum informiert über die besten Routen durch die Strukturen und wie man die verschiedenen Bereiche erkunden kann.
Der Ort markiert den nördlichsten Punkt der mesoamerikanischen Zivilisation und enthält Petroglyphen sowie Steinschnitzereien. Diese Schnitzereien zeigen lokale und regionale künstlerische Traditionen und sind ein Zeichen dafür, wie weit sich dieser kulturelle Einfluss nach Norden erstreckte.
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