Suraya-Moschee, Islamische Moschee in Torreón, Mexiko.
Die Suraya-Moschee ist ein islamisches Gotteshaus im Norden Mexikos, in der Stadt Torreón, und verfügt über ein Minarett sowie Dekorationselemente, die den Nahen Osten mit lokalem Baustil verbinden. Das Gebäude ist in einer Wohngegend der Stadt gelegen und gut von der Straße aus erkennbar.
Die Moschee wurde 1989 fertiggestellt und war damit die erste eigens für den islamischen Gottesdienst errichtete Moschee in Mexiko. Sie entstand auf Initiative einer Gemeinschaft aus Nachkommen nahöstlicher Einwanderer, die sich seit Jahrzehnten in der Region niedergelassen hatten.
Die Moschee dient der schiitischen Gemeinschaft in Torreón als Ort für Gebete und Zusammenkünfte. Besucher können die arabische Kalligraphie und die farbigen Kacheln an den Wänden bewundern, die den Einfluss des Nahen Ostens in dieser nordmexikanischen Stadt sichtbar machen.
Die Moschee empfängt Besucher in der Regel mit offener Tür, aber es ist ratsam, außerhalb der Hauptgebetszeiten zu kommen, um den Zutritt zu allen Bereichen zu erleichtern. Beim Betreten sollte auf angemessene Kleidung geachtet werden, da es sich um einen aktiven Ort des Gebets handelt.
Bevor das Gebäude entstand, trafen sich rund 35 Nachkommen von Einwanderern ab 1983 in einem provisorischen Gemeinschaftsraum. Diese kleine Gruppe legte den Grundstein für den späteren Bau, der heute als erstes seiner Art in ganz Mexiko gilt.
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