Felszeichnungen in der Sierra de San Francisco, Alte Petroglyphen-Stätte in der Sierra de San Francisco, Mexiko
Die Felsmalereien der Sierra de San Francisco erstrecken sich über etwa 250 Stellen in der gesamten Bergkette und zeigen Abbildungen von Menschen, Tieren und geometrischen Mustern in Rot, Schwarz und Weiß. Die Kunstwerke sind in natürlichen Höhlen und unter Felsüberhängen angebracht, die durch die zerklüftete Landschaft verteilt sind.
Die Felsmalereien entstanden ab etwa 5500 v. Chr. und wurden von den Cochimi-Menschen geschaffen, deren Kultur sich über Jahrtausende in dieser Bergregion entwickelte. Europäische Missionare, besonders der Jesuit José Mariano Rotea, dokumentierten diese Kunstwerke erst im 18. Jahrhundert und machten sie der westlichen Welt bekannt.
Die bemalten Höhlen zeigen Darstellungen von Hirschen, Wildschafen, Kaninchen, Pumas, Walen, Schildkröten und Fischen in Lebensgröße, die die Tierwelt dieser Region widerspiegeln. Diese Abbildungen geben Einblick in das tägliche Leben und die Jagdtraditionen der Menschen, die diesen Berghang bewohnten.
Lokale Führer leiten Expeditionen durch die bergige Wildnis zu den bemalten Höhlen und eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, da die Orte abgelegen sind. Der Besuch erfordert körperliche Vorbereitung und Trittsicherheit für die unebenen Wege und die Höhenlagen des Gebirges.
Die Cueva de la Serpiente enthält ein über 7 Meter langes Wandbild mit hirschköpfigen Schlangen und dicht gedrängten Figurengruppen, das die künstlerischen Fähigkeiten der antiken Bewohner zeigt. Dieses Kunstwerk fällt durch seine Größe und die verflochtenen Motive auf, die sich von den einfacheren Darstellungen an anderen Orten unterscheiden.
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