Point Fermin Light, Holzleuchtturm in San Pedro, Los Angeles, Vereinigte Staaten.
Point Fermin Light ist ein hölzerner Leuchtturm im Stadtteil San Pedro in Los Angeles, der aus Redwood-Holz gebaut wurde und etwa 9 m hoch ist. Das Gebäude steht in einem kleinen Küstenpark mit Blick auf den Pazifik und ist eines der wenigen noch erhaltenen Holzleuchttürme an der Westküste der USA.
Der Leuchtturm wurde 1874 vom Architekten Paul J. Pelz erbaut und diente jahrzehntelang als Seezeichen für Schiffe entlang der südkalifornischen Küste. Im Jahr 1942 wurde der Betrieb eingestellt, als die US-Marine die Küste im Zweiten Weltkrieg verdunkelte.
Der Name des Leuchtturms geht auf Pater Fermín de Lasuén zurück, einen spanischen Franziskanermönch, der mehrere Missionen in Kalifornien gründete. Sein Name ist noch heute an dieser Küste präsent, wo Besucher das Erbe der spanischen Missionszeit spüren können.
Das Gebäude befindet sich im Point Fermin Park in San Pedro und ist von den Parkwegen aus gut zu sehen. Führungen durch das Innere finden regelmäßig statt, die Gruppengrößen sind jedoch begrenzt, weshalb ein frühzeitiges Erscheinen empfehlenswert ist.
In den ersten Jahren nach der Eröffnung wurde der Leuchtturm von zwei Schwestern, Mary und Ella Smith, betreut, die zu den ersten weiblichen Leuchtturmwärterinnen an der Westküste gehörten. Das Licht, das sie bedienten, wechselte zwischen Rot und Weiß ab, was damals für Küstenleuchttürme dieser Größe ungewöhnlich war.
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