Kanalinseln, Inselgruppe vor Südkalifornien, Vereinigte Staaten.
Die Channel Islands of California sind eine Inselgruppe vor der Küste Südkaliforniens in den Vereinigten Staaten, die sich über rund 240 km entlang des Pazifiks erstreckt. Die acht Inseln zeigen bergiges Gelände, Meereshöhlen und unterschiedliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen, die vom kühlen Wasser und den Winden geprägt werden.
Die Chumash und Gabrielino bewohnten diese Inseln jahrhundertelang und nutzten sie als Ausgangspunkt für den Handel mit dem Festland. Juan Rodríguez Cabrillo war 1542 der erste Europäer, der die Inseln dokumentierte und damit eine neue Phase in ihrer Geschichte einleitete.
Archäologen haben hier Werkzeuge und Siedlungsreste gefunden, die zeigen, wie Menschen vor Tausenden von Jahren vom Meer lebten. Diese frühen Bewohner entwickelten Fähigkeiten im Bootsbau und in der Navigation, die ihnen halfen, zwischen den Inseln und dem Festland zu reisen.
Fünf Inseln sind im Channel Islands National Park zugänglich und bieten Wanderwege, Zeltplätze sowie die Möglichkeit zum Kajakfahren. Besucher müssen mit einer Fähre oder einem Privatboot anreisen, da keine Brücken existieren, und sollten Proviant und Ausrüstung mitbringen.
Die Abgeschiedenheit hat dazu geführt, dass hier etwa 150 Pflanzenarten wachsen, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Manche dieser Arten haben sich über Jahrtausende so entwickelt, dass sie nur auf einer einzigen Insel zu finden sind.
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