Spahn Ranch, Filmranch in Santa Susana Pass, Los Angeles County, Vereinigte Staaten.
Spahn Ranch war ein Filmgelände in den Simi Hills oberhalb von Chatsworth im Santa Susana Pass, das sich über etwa 22 Hektar erstreckte. Die Anlage umfasste mehrere Westernstadt-Kulissen, Ställe und Wohngebäude, die in die Hügel eingebettet waren und Schauspielern sowie Filmteams als Arbeitsort dienten.
Der Stummfilmschauspieler William S. Hart gründete das Anwesen 1920 als Drehort für Western und verkaufte es später weiter. George Spahn übernahm die Ranch 1953 und betrieb sie bis zu einem Brand im Jahr 1970, der alle Gebäude zerstörte.
Die Anlage war Schauplatz zahlreicher Western, die zwischen den 1950er und 1960er Jahren gedreht wurden und in denen Cowboys und Saloons typisch für die amerikanische Popkultur jener Zeit waren. Heute erinnern nur noch Fundamente und Überreste an diese Filmproduktionen, die das Bild des Wilden Westens im Fernsehen prägten.
Der Ort ist heute Teil eines State Historic Park und als solcher für Wanderer zugänglich, die auf Pfaden durch die Überreste der ehemaligen Filmkulisse gehen können. Das Gelände liegt in hügeligem Terrain und erfordert festes Schuhwerk sowie Sonnenschutz für Besuche an warmen Tagen.
Die Ranch wurde in den späten 1960er Jahren vorübergehend von Mitgliedern der Manson-Familie bewohnt, was ihr eine düstere Berühmtheit verschaffte. Nach dem Brand von 1970 blieb das Gelände unbebaut und wurde später Teil eines öffentlichen Schutzgebiets.
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