San Diego Coronado Bay Bridge, Straßenbrücke in der San Diego Bay, Vereinigte Staaten.
Die San Diego-Coronado Bridge ist eine Straßenbrücke in der Bucht von San Diego, die über fünf Fahrspuren verfügt und in einer geschwungenen Linie von einem Ufer zum anderen führt. Die Konstruktion aus Spannbeton erreicht eine Höhe von 61 Metern über dem Wasser, damit große Marineschiffe darunter durchfahren können.
Die Brücke wurde am 3. August 1969 für den Verkehr freigegeben und ersetzte damit die Fährverbindung zwischen den beiden Ufern. Bis 2002 wurde eine Maut beim Befahren in Richtung Coronado erhoben, danach wurde das System eingestellt.
An der südlichen Einfahrt nach Coronado erinnert die blaue Bogenform des Bauwerks daran, wie sehr der Inselzugang das Leben der Bewohner verändert hat. Heute überqueren Pendler und Besucher diese Verbindung täglich, während Militärangehörige der Basis sie als direkten Weg zu ihren Schiffen nutzen.
Die Fahrbahn verläuft in einer weiten Kurve, sodass Fahrer die Bucht während der Überquerung aus wechselnden Blickwinkeln sehen können. Radfahrer und Fußgänger dürfen die Brücke nicht benutzen, daher ist der Zugang nur mit dem Auto oder Bus möglich.
Die Brücke steigt mit einer Neigung von etwa 4,67 Prozent an und vollführt dann eine Drehung von 80 Grad, bevor sie zum gegenüberliegenden Ufer abfällt. Die verwendete Bauweise mit Hohlkastenträgern gehörte zum Zeitpunkt der Fertigstellung zu den längsten Spannweiten dieser Art weltweit.
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