Mount Soledad cross controversy, Kriegsdenkmalkreuz am Mount Soledad in La Jolla, Kalifornien, USA.
Das Kreuz auf dem Mount Soledad ist ein Betonmonument in La Jolla, das sich 43 Fuß (etwa 13 Meter) hoch erhebt und von einem zwolf Fuß breiten Armspannweite gekront wird. Das Denkmal sitzt auf einem erhohten Punkt und bietet weitblickende Aussichten uber San Diego.
Das Denkmal wurde 1954 von Donald Campbell gestaltet und ersetzte altere Versionen aus Holz und Gips, die seit 1913 an diesem Ort standen. Die Struktur durchlebte Jahre rechtlicher Auseinandersetzungen um Fragen der Trennung von Kirche und Staat, bis das Land 2015 privat uberreignet wurde.
Das Kreuz symbolisiert für Besucher die Verbindung zwischen Kriegserinnerung und religiöser Tradition. Granitplatten mit Namen von Veteranen prägen das Erscheinungsbild des Ortes und zeigen, wie Militärgedenken und Spiritualität hier zusammenfließen.
Der Ort ist taglich fur Besucher zuganglich, die die Veteranen-Gedenktafeln betrachten und die erhohte Position fur Ausblicke nutzen konnen. Die Zuganglichkeit variiert je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen auf dieser erhohten Stelle.
Das Denkmal war lange Zeit Gegenstand einer Kontroverse uber die Grenzen zwischen religiosen Symbolen im offentlichen Raum und staatlicher Neutralitat. Diese juristische Debatte zog sich uber mehrere Jahrzehnte hin und machte den Ort zu einem wichtigen Schauplatz fur Diskussionen uber Religionsfreiheit und offentliche Raume in Kalifornien.
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