Tijuana, Grenzmetropole in Baja California, Mexiko.
Tijuana ist eine Stadt im mexikanischen Bundesstaat Baja California, die direkt an der Grenze zu Kalifornien in den USA liegt. Die Stadt erstreckt sich entlang hügeliger Straßen und breiter Alleen, mit Wohnvierteln auf unebenen Hängen, Gewerbegebieten nahe der Hauptstraße und einem Küstenstreifen, der sich zur Pazifikküste öffnet.
Die Ansiedlung wuchs ab Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer Ranch heraus, die einer mexikanischen Landbesitzerfamilie gehörte. Nach Jahrzehnten allmählichen Wachstums erhielt der Ort 1889 den Status einer Stadt, später brachte die Prohibition in den USA einen Zustrom von Besuchern, die Unterhaltungsmöglichkeiten südlich der Grenze suchten.
An Straßenecken und auf öffentlichen Plätzen bieten Taco-Stände frühmorgens bis spätabends regionale Gerichte, oft von Familien geführt, die seit Generationen ihre Rezepte weitergeben. Tagsüber sieht man Einheimische in Parks zusammenkommen, am Wochenende füllen sich die Märkte mit Verkäufern und Besuchern, die Kunsthandwerk und frisch zubereitete Speisen anbieten.
Die wichtigsten Straßen sind zu Stoßzeiten oft überfüllt, besonders in den Stunden nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang, wenn Pendler die Grenzübergänge nutzen. Wer die Gegend zu Fuß erkunden möchte, sollte auf unterschiedlich steile Wege in den Wohnvierteln achten, während die zentralen Bereiche flacher und einfacher zu durchqueren sind.
Ein kleines Museum nahe dem Stadtzentrum zeigt die Entwicklung des Grenzgebiets anhand alter Fotografien und handgeschriebener Dokumente, die oft übersehen werden. In den Außenbezirken liegen mehrere Weingüter, die seit Jahrzehnten Trauben anbauen und inzwischen Besucher empfangen, ohne dass viele Reisende davon wissen.
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