Presidio of San Diego, Spanische Kolonialfestung in San Diego, Vereinigte Staaten.
Das Presidio of San Diego ist eine ehemalige spanische Kolonialfestung auf einem Hügel mit Blick über das historische Altstadtviertel und das Flusstal darunter. Die Anlage erstreckt sich über weitläufige Grünflächen mit Fußwegen, Picknickplätzen und einem Museum in einem turmartig gestalteten Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Gaspar de Portolá gründete die Festung im Jahr 1769 als ersten dauerhaften europäischen Stützpunkt an der Pazifikküste des heutigen Vereinigten Staaten. Die Gebäude wurden in den 1840er-Jahren nach längerer Vernachlässigung aufgegeben und die Materialien verkauft, während das Gelände später als Park erhalten blieb.
Die alte spanische Festungsanlage hat ihren Namen von der ursprünglichen militärischen Funktion als Garnison und Verwaltungssitz, während heute Besucher auf dem Gelände vor allem die gepflegten Wege und Aussichtspunkte nutzen. Einheimische kommen zum Picknicken und für kurze Spaziergänge hierher, wobei die erhöhte Lage über dem Tal einen ruhigen Rückzugsort bietet.
Der Park ist täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet und bietet neben Grünflächen und Aussichtspunkten auch Bildungsprogramme zur kalifornischen Kolonialzeit an. Besucher sollten für den Aufstieg zum Hügel festes Schuhwerk tragen, da die Wege teilweise steil und uneben sind.
Zwischen 1825 und 1829 diente das Gelände als Residenz für die mexikanischen Gouverneure der Region, bevor die bauliche Anlage verfiel. Das heutige turmförmige Museumsgebäude wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und steht nicht an der Stelle der ursprünglichen Festungsbauten.
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