Baldwin Park, Wohnstadt im Los Angeles County, Kalifornien, Vereinigte Staaten.
Baldwin Park ist eine Kleinstadt im östlichen Teil des San Gabriel Valley in Kalifornien, etwa 22 Kilometer östlich von Downtown Los Angeles. Die Straßen sind in einem Gitternetz angelegt, durchzogen von Wohnblocks, kleinen Parks und mehrstöckigen Wohnanlagen, in denen eine Mischung aus Familien und Berufstätigen lebt.
Das Gebiet diente zunächst als Weideland der Mission San Gabriel und wurde ab 1860 unter dem Namen Vineland besiedelt, bevor es 1906 nach dem Grundbesitzer Baldwin benannt wurde. Die offizielle Eingemeindung erfolgte 1956, als die Bevölkerung rasch wuchs und die landwirtschaftliche Nutzung zurückging.
Der Name stammt von Elias Jackson Baldwin, genannt Lucky, einem Geschäftsmann aus dem 19. Jahrhundert, der hier Land besaß und einen Rennplatz betrieb. Die Stadt wirkt heute wie ein typisches Wohnviertel im südkalifornischen Stil, mit breiten Straßen, kleinen Gartenhäusern und Einkaufszeilen entlang der Hauptstraßen.
Der Ort liegt nah an mehreren Autobahnen, daher erreicht man ihn bequem mit dem Auto, während öffentliche Busse in die Nachbarstädte fahren. Wer zum ersten Mal hinkommt, findet sich leicht zurecht, da die Straßen regelmäßig angeordnet sind und das Zentrum überschaubar bleibt.
Das erste In-N-Out-Restaurant mit Durchfahrtsschalter in Kalifornien eröffnete hier am 22. Oktober 1948 und markierte den Beginn eines landesweiten Fast-Food-Formats. Heute steht an der gleichen Stelle ein kleines Museum, das an diesen Moment erinnert und alte Fotos sowie Werbematerial zeigt.
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