Lake Mathews, Stausee im Bezirk Riverside, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Der Lake Mathews ist ein Stausee im Cajalco Canyon in den Ausläufern der Temescal Mountains im Riverside County, Kalifornien. Er entstand durch einen Erddamm an der Nordseite des Beckens; zwei kleinere Deiche kamen 1961 hinzu. Der Stausee fasst 182.000 Acre-Fuß und ist der westliche Endpunkt des Colorado River Aqueduct.
Der Bau der Staumauer begann 1933 und war 1939 abgeschlossen. Die Wasserlieferungen über das Colorado River Aqueduct starteten 1941 und versorgen seither Städte in der Region über den Metropolitan Water District of Southern California.
Der Name geht auf W.B. Mathews zurück, einen Anwalt, der beim Aufbau des regionalen Wasserverbunds mitwirkte. Die Gegend um das Reservoir bleibt für die Öffentlichkeit weitgehend unzugänglich, sodass das Gelände sich als Schutzgebiet für seltene Tierarten entwickeln konnte.
Das Gelände ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da es als Endpunkt eines Fernleitungssystems und als Naturschutzgebiet dient. Besucher können das Reservoir nur von außen betrachten, etwa von öffentlichen Straßen in der Umgebung.
Das angrenzende Lake Mathews Estelle Mountain Reserve umfasst etwa 5.300 Hektar und schützt unter anderem die Stephens-Kängururatte, eine seltene Nagetierart. Im Winter dient die Gegend als Rückzugsgebiet für Adler, die entlang der Wasserfläche nach Nahrung suchen.
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