Big Bear Lake, Bergreservoir im San Bernardino National Forest, Kalifornien.
Big Bear Lake erstreckt sich über elf Kilometer Länge und erreicht eine maximale Tiefe von 22 Metern auf einer Höhe von 2055 Metern im südlichen Kalifornien. Das Gewässer liegt zwischen bewaldeten Bergen im San Bernardino National Forest und zeigt im Sommer eine ruhige Oberfläche, während es im Winter zufrieren kann.
Das Volk der Serrano bewohnte das Gebiet über 2500 Jahre und nannte es Yuhaviat, bis Benjamin Wilson den Ort Mitte des neunzehnten Jahrhunderts erkundete. Der Stausee entstand 1884, nachdem ein Unternehmen eine Talsperre errichtete, um Bewässerungswasser für südkalifornische Obstgärten bereitzustellen.
Der Name stammt von Grizzlybären, die das Gebiet bewohnten, bevor Siedler den See anlegten, wobei das ursprüngliche Tal durch einen aufgestauten Damm geflutet wurde. Heute kommen Besucher für Angeltouren, Skifahren und Wanderwege, während die Gemeinde am Ufer während der Wintermonate zahlreiche Gäste aus Los Angeles und den umliegenden Städten willkommen heißt.
Drei Hauptstrecken ermöglichen die Anfahrt: Highway 330 ab San Bernardino, Highway 38 ab Redlands und Highway 18 ab Victorville, wobei alle Routen kurvige Bergstraßen mit Höhenunterschieden einschließen. Schneeketten sind während Wintermonaten erforderlich, während Sommertage meist sonnig und trocken bleiben, wobei Gewitter am Nachmittag auftreten können.
Das Big Bear Solar Observatory wurde 1968 am Nordufer errichtet und nutzt die Höhenlage für Sonnenforschung. Die Einrichtung beobachtet Sonnenmagnete und Sonnenflecken, während Besucher das Gelände manchmal während spezieller Veranstaltungen und Führungen besichtigen können.
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