Swansea, ghost town in La Paz County, Arizona, United States
Swansea ist eine verlassene Bergbaustadt in La Paz County, Arizona, die von Minen für Kupfer und Silber geprägt wurde. Die Überreste umfassen alte Gebäude, eine große Schmelzanlage, Eisenbahnspuren und zwei Friedhöfe, die über das flache Wüstenland verteilt sind.
Die Bergbauaktivität begann um 1862, aber das Dorf wuchs erst nach 1904, als die Eisenbahn ankam. Der Ort florierte zwischen 1908 und 1914 als Zentrum der Clara Consolidated Gold and Copper Mining Company, bevor der Niedergang der Kupferpreise nach dem Ersten Weltkrieg zu seiner Aufgabe führte.
Der Ortsname stammt von Swansea in Wales, da Erze aus den Minen dorthin verschifft wurden. Die verlassenen Gebäude und Friedhöfe zeigen heute noch, wie Bergleute und ihre Familien hier zusammenleben und arbeiten wollten.
Die Anfahrt erfolgt über unbefestigte Straßen von Bouse oder Parker aus, wobei ein hoher Wagen von Vorteil ist, ohne dass Allradantrieb erforderlich ist. Besucher sollten offene Schächte meiden, reichlich Wasser mitbringen und bei hohen Temperaturen, besonders im Sommer, früh anreisen.
Der Ort war nur etwa fünf Jahre lang aktiv, was ihn zu einer seltenen Momentaufnahme einer Bergbausiedlung macht. Die Brennöfen konnten 350 Tonnen Erz pro Tag verarbeiten, was die industrielle Kraft dieses kleinen Ortes zeigt.
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