Musical Instrument Museum, Musikinstrumentenmuseum in Phoenix, Vereinigte Staaten.
Das Musical Instrument Museum ist ein im April 2010 eröffnetes Museum in Phoenix, Arizona, in einem zeitgenössischen Gebäude von rund 200.000 Quadratfuß mit zwei Galerieetagen. Die Sammlung umfasst über 15.000 Instrumente und zugehörige Objekte aus fast 200 Ländern und Territorien. Die Fassade ist mit versetzt angeordneten rechteckigen Steinplatten in Tan- und Beigetönen verkleidet, oben links sitzen die dunklen Metallbuchstaben M, I und M senkrecht übereinander; ein Metallhandlauf führt eine Treppe hinauf zu einer zurückgesetzten Tür in einer niedrigeren Wand aus glatten braunen Paneelen.
Robert J. Ulrich, ehemaliger CEO und Vorsitzender von Target Corporation, entwickelte die Idee zum Museum mit seinem Freund Marc Felix nach einem Besuch des Musikinstrumentenmuseums in Brüssel. Für die Gestaltung wurde das 1997 modernisierte Musée de la Musique in Paris hinzugezogen. Das rund 18.600 Quadratmeter große Gebäude eröffnete im April 2010 zu Kosten von über 250 Millionen US-Dollar.
Die geografischen Galerien zeigen Musiker aus ihren Heimatregionen in Videoaufnahmen, sodass Besucher sehen können, wie die Instrumente ursprünglich gespielt werden. Diese Präsentation verbindet Objekt und lebendige Aufführung auf eine Weise, die das Verständnis für musikalische Traditionen vertieft.
Die Besucher erhalten kabellose Kopfhörer, die automatisch Ton abspielen, wenn man sich den Videobildschirmen in den Galerien nähert. Dies ermöglicht eine persönliche musikalische Erfahrung, während man sich im eigenen Tempo durch die Ausstellung bewegt.
Die Galerie der Erfahrungen lädt Gäste ein, Instrumente aus verschiedenen Kulturen selbst auszuprobieren, darunter Trommeln, Gitarren und Gongs. Dieser interaktive Bereich ermöglicht es, die physische Spielweise zu entdecken und eine direkte Verbindung zur Musik herzustellen.
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