Pueblo Yaqui, Dorf in Mexiko
Pueblo Yaqui ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Cajeme in Sonora, Mexiko, das von Menschen mit indigenen Wurzeln bewohnt wird. Der Ort hat einfache Häuser, offene Plätze und ist von trockenem, flachem Gelände umgeben, das sich bis zu Feldern erstreckt.
Der Ort wurde 1895 gegründet und entwickelte sich als Siedlung für Menschen, die Arbeit suchten und Anbau betrieben. Im Jahr 1937 spendete Präsident Lázaro Cárdenas Land für landwirtschaftliche Gebiete, was die Gründung einer stabilen Anbaugemeinde markierte.
Der Ort trägt den Namen des Yaqui-Volkes, das hier seit Jahrhunderten lebt und seine Sprache sowie Traditionen bewahrt. Die Bewohner feiern religiöse Feste mit Musik, Tänzen und handwerklichen Objekten, die ihre Verbindung zu alten Glaubensvorstellungen und zum Katholizismus zeigen.
Das Dorf ist etwa 18 Kilometer nordwestlich von Ciudad Obregón gelegen und leicht mit dem Auto erreichbar. Die Straßen sind gepflastert und mit lokalen Restaurants und einfachen Geschäften ausgestattet, wo Besucher die tägliche Routine der Bewohner erleben können.
Der Ort wurde anfangs Campo 9 genannt, doch eine geplante Eisenbahnlinie wurde nach Ciudad Obregón verlegt, was den Entwicklungsverlauf des Dorfes grundlegend veränderte. Diese Umleitung führte dazu, dass das Dorf sein langsames, ruhiges Wachstum als landwirtschaftliche Gemeinde bewahrte.
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