Ciudad Obregón, Handelszentrum in Sonora, Mexiko
Ciudad Obregón liegt im Yaqui-Tal in einer Höhe von 36 Metern und ist umgeben von Baumwollfeldern und Weizenplantagen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Die Stadt wirkt weitläufig und flach, mit breiten Straßen und modernen Gebäuden, die zwischen Landwirtschaftsflächen verstreut sind.
Die Stadt entstand 1906, als die South Pacific Railway das Yaqui-Tal erreichte und Siedler in die Region zogen. Im Jahr 1928 erhielt sie ihren heutigen Namen zu Ehren des mexikanischen Präsidenten Álvaro Obregón, der in der Region geboren wurde.
Das Yaqui-Museum zeigt Objekte und Ausstellungen über die Yaqui, ein indigenes Volk, das in acht autonomen Gemeinden in der Umgebung lebt. Die Yaqui sprechen ihre eigene Sprache und pflegen Traditionen, die Besucher bei öffentlichen Festen und Zeremonien beobachten können.
Die Stadt ist gut mit dem Auto erreichbar und die Straßen sind in einem Raster angelegt, das die Orientierung erleichtert. Sonora wird im Sommer sehr heiß, daher ist ein Besuch zwischen Oktober und April angenehmer.
Norman Borlaug führte hier Weizenforschung in landwirtschaftlichen Stationen durch, was zu Fortschritten im Pflanzenbau führte. Seine Arbeit in der Region trug dazu bei, dass er später den Friedensnobelpreis erhielt.
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