Basaseachic Falls, Wasserfall in Ocampo, Mexiko.
Die Basaseachic-Fälle liegen in den Bergen der Sierra Madre Occidental im Norden Mexikos, wo zwei Wasserläufe zusammenfließen und über eine Felskante 246 Meter tief in die Candameña-Schlucht stürzen. An der Fallkante bildet sich eine feine Gischt, die je nach Tageszeit und Sonneneinfallswinkel das Licht bricht.
Basaseachi kommt in keinem Dokument aus der Kolonialzeit vor, was darauf schließen lässt, dass der Ort unbewohnt war und wohl zur Mission Tomochi bei Carichic, heute Cajurichi, gehörte. Die Umgebung wurde per Dekret, veröffentlicht im Diario Oficial de la Federación am 2. Februar 1981 unter Präsident José López Portillo, zum Nationalpark Cascada de Basaseachi mit 5800 geschützten Hektar erklärt.
Basaseachi bedeutet in der Sprache der Rarámuri „Ort der Kojoten“ oder „Wasserfall“. Der Fall wird in keinem Kolonialdokument erwähnt, was darauf schließen lässt, dass der Ort unbewohnt war und wohl zur Mission Tomochi bei Carichic, dem heutigen Cajurichi, gehörte. Führer aus Piedra Bolada und Huajumar bringen Besucher seit den Zeiten ihrer Großeltern zum Nachbarfall Piedra Volada.
Mehrere Wanderwege führen zur Fallkante oder hinunter in die Schlucht, wobei der kürzeste Pfad etwa 15 Minuten zur oberen Aussichtsplattform dauert. Der Abstieg zum Grund des Canyons ist länger und führt über schmale Pfade, die bei Regen rutschig werden können.
Der umgebende Nationalpark beherbergt über 90 Arten von Nadelbäumen und mehr als 70 Arten von Eichen, was eine der artenreichsten Waldregionen Nordamerikas schafft. Pumas und Weißwedelhirsche bewegen sich durch diese Wälder und sind gelegentlich von den Wegen aus zu sehen.
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