Valle de Ignacio Allende, Koloniale Siedlung in der Gemeinde Allende, Mexiko.
Valle de Ignacio Allende ist ein Ort in der Municipalidad Allende im Bundesstaat Chihuahua auf etwa 1.590 Metern Höhe. Der Ort dient als Verwaltungszentrum der Municipalidad und ist das Zuhause von knapp 4.000 Menschen.
Der Ort wurde 1569 von Franziskanermönchen als Valle de San Bartolomé gegründet und erhielt 1825 seinen heutigen Namen zu Ehren des Unabhängigkeitshelden Ignacio Allende. Die Gründung war Teil der Kolonisierungsbemühungen in dieser abgelegenen Region.
Die Stadt liegt an einem bedeutenden historischen Handelsweg und war ein wichtiger Punkt für den Austausch zwischen verschiedenen Regionen. Heute können Besucher noch immer die Spuren dieser Vergangenheit in der Anordnung der Straßen und Gebäude erkennen.
Der Ort ist von der Straße her erreichbar und liegt in einer Bergregion, daher sollte man auf die höhere Lage vorbereitet sein. Die beste Zeit zum Besuch ist während der trockeneren Monate, wenn die Straßen zuverlässiger befahrbar sind.
Im Jahr 1969 fiel ein Meteorit in der Nähe des Ortes und wurde zu einer der am meisten untersuchten Weltraumgesteine der modernen Wissenschaft. Das Ereignis lockte Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern an, die die Zusammensetzung und die Herkunft des Materials untersuchten.
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