Chihuahua, Hauptstadt im Norden Mexikos
Chihuahua ist eine Großstadt im Norden von Mexiko, die in einem weiten Tal zwischen Bergketten und wüstenähnlichen Ebenen auf etwa 1.400 Metern Höhe liegt. Die Straßen verlaufen in einem Raster um einen zentralen Platz, wo sich koloniale Gebäude neben modernen Geschäftsvierteln und Wohngebieten erstrecken.
Spanische Siedler gründeten die Stadt 1709 als Bergbauzentrum, das Silber und andere Metalle aus der Region verarbeitete. Im 19. Jahrhundert wurde der Ort zum Schauplatz wichtiger Ereignisse während des Unabhängigkeitskampfes und der Revolution, als er zeitweise als Regierungssitz diente.
Der Name der Stadt leitet sich vom Nahuatl ab und bedeutet trockener sandiger Ort, was die Landschaft zwischen Hochebene und Wüste gut beschreibt. In den Straßen der Altstadt sieht man oft Verkäufer von regionalen Spezialitäten wie Machaca und Sotol, einem lokalen Destillat aus Agavenpflanzen.
Die Straßen im Zentrum sind leicht zu Fuß zu erkunden, während Busse und Taxis den Zugang zu weiter entfernten Vierteln erleichtern. Die beste Zeit für einen Besuch ist zwischen Oktober und April, wenn die Temperaturen milder sind und die Sommerhitze nachlässt.
Das Museum Quinta Luz zeigt das Fahrzeug, in dem der revolutionäre Anführer Pancho Villa 1923 starb, samt den ursprünglichen Einschusslöchern in der Karosserie. Besucher können das Auto aus der Nähe betrachten und die Spuren des Attentats erkennen, das zum Ende einer der bekanntesten Figuren der mexikanischen Geschichte führte.
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