Coronado National Memorial, Nationalgedenkstätte im Cochise County, Arizona, USA
Das Coronado National Memorial ist ein Schutzgebiet in den Huachuca-Bergen, das sich über mehrere Tausend Hektar erstreckt und Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden bietet. Von den höheren Punkten des Geländes kann man sowohl in die USA als auch nach Mexiko hineinschauen und erhält einen Überblick über die Berglandschaft.
Die Expedition des spanischen Conquistadors Coronado im Jahr 1540 durchquerte dieses Gebiet auf der Suche nach legendären reichen Städten. Dieser Durchzug war einer der ersten Kontakte zwischen europäischen und lokalen Kulturen in dem Gebiet, das heute Arizona ist.
Der Ort trägt den Namen des spanischen Eroberers Coronado und dokumentiert eine Begegnung zwischen zwei Welten an dieser Grenzregion. Besucher können die Bedeutung dieser frühen Kontakte nachvollziehen, wenn sie die Landschaft betrachten, durch die die Expedition reiste.
Das Gelände ist das ganze Jahr über mit verschiedenen Wanderwegen erreichbar, die von kurzen bis längeren Routen reichen. Besucher sollten auf Temperaturänderungen vorbereitet sein, da es in den Bergen je nach Jahreszeit und Höhenlage deutlich kühler oder wärmer sein kann als in den umliegenden tieferen Gebieten.
Der Montezuma Peak, höchster Punkt der Gedenkstätte, überragt den Montezuma Pass, über den Coronados Expedition das heutige Arizona erreichte. Ein 10 km langer Weg steigt um mehr als 400 m zu einem Grenzstein zwischen Arizona und Sonora an. Die Erweiterung von 1978 stellte auch die Coronado Cave unter Schutz, eine 180 m lange Höhle am Südhang des Gipfels.
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