Guevavi Mission, Spanische Mission in Nogales, Vereinigte Staaten.
Die Guevavi Mission ist eine Ruinenstätte einer Jesuitenmission aus dem frühen 18. Jahrhundert in der Nähe der mexikanischen Grenze. Die Überreste zeigen Lehmziegelmauern einer Kirche und Klosterfundamente, die auf einem Hügel mit Blick auf das Santa-Cruz-Flusstal stehen.
Ein Jesuit errichtete 1701 diese erste Missionszentrale im amerikanischen Südwesten und ernannte einen Priester zum ständigen Leiter vor Ort. Später wurde die Anlage von mexikanischen und Yaqui-Bergleuten zwischen 1814 und 1849 bewohnt, die eine nahegelegene Goldmine ausbeuten.
Die O'odham-Menschen, die hier lebten, integrierten spanische Anbaumethoden in ihre Lebensweise, behielten aber ihre traditionellen Maispflanzungen und religiösen Zeremonien bei. Diese Mischung aus außereuropäischen und einheimischen Praktiken prägte das tägliche Leben an diesem Ort über Generationen hinweg.
Diese archäologische Stätte ist nur über Führungen durch den nahegelegenen Nationalpark zugänglich, am besten in den wärmeren Monaten zu besuchen. Besucher sollten sich warm anziehen, bequeme Wanderschuhe mitbringen und das Gelände kann felsig und uneben sein.
Ein Aspekt, der oft übersehen wird, ist die Rolle dieser Stätte in der Gold-Ära des 19. Jahrhunderts, als Bergleute die verlassenen religiösen Gebäude umnutzten. Der Bergbau zog wirtschaftliche Aktivität an, aber beschädigte auch die historischen Strukturen, die bis heute sichtbar sind.
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