Courtland, ghost town in Cochise County, Arizona, United States
Courtland ist eine verlassene Bergbausiedlung in der Cochise County in Arizona, die auf einem Hügel in über 1460 Metern Höhe liegt. Die Gegend zeigt Ruinen von Bergbauanlagen, alte Eisenbahngleise und die Überreste von Gebäuden aus der Zeit, als hier Kupfer, Gold und Silber abgebaut wurden.
Die Siedlung wurde um 1908 gegründet, nachdem Kupfervorkommen in der Nähe entdeckt wurden, und wuchs schnell, als Eisenbahnlinien eintrafen. Nach 1917 wurden die Minen zunehmend unrentabel, und bis 1921 verließen die meisten Bewohner den Ort auf der Suche nach neuen Arbeitsmöglichkeiten.
Der Name der Stadt erinnert an Courtland Young, einen der Landbesitzer der größten Bergbauunternehmen in der Gegend. Der Ort spiegelt die Art wider, wie Bergbaustädte in Arizona schnell entstanden und wieder verschwanden, wenn die Mineralvorkommen erschöpft waren.
Besucher sollten wissen, dass der Ort schwer zugänglich ist und nur wenige Strukturen erhalten sind, also robuste Schuhe und Wasser mitbringen. Die beste Zeit zum Erkunden ist früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn es weniger heiß ist und die Lichtverhältnisse für Fotografien besser sind.
Der alte Gefängnisbau von 1909 aus verstärktem Beton und Schrotteisen ist eine der wenigen noch stehenden Strukturen des Ortes. Einige Bewohner zogen es angeblich vor, dort zu schlafen, wenn sie nirgendwo anders zu wohnen hatten.
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