Pearce, human settlement in Cochise County, Arizona, United States of America
Pearce ist ein ungemeindeter Gemeindeteil und eine Geisterstadt in Cochise County, Arizona, wo alte Bergbaugebäude noch heute entlang stillgelegter Straßen stehen. Der Ort besteht aus verstreuten historischen Strukturen wie dem General Store, einem Schulgebäude von 1912 und einem Gefängnis aus dem Jahr 1915, die gemeinsam ein Bild des frühen 20. Jahrhunderts vermitteln.
James Pearce entdeckte 1894 Gold auf einem Hügel und stakte fünf Bergbauansprüche an. Nach dem Verkauf an den Banker John Brockman wuchs die Stadt schnell, mit einer Poststation ab 1896 und einem Bahnhof ab 1903, wodurch während der Hochzeit um 1500 Menschen dort lebten und mehr als 15 Millionen Dollar Gold gefördert wurde.
Der Name Pearce stammt von James Pearce, dem Gründer, dessen Familie die erste Ranch in diesem Tal etablierte. Heute können Besucher die alten Gebäude erkunden, die zeigen, wie das Leben in einer Bergbaugemeinde aussah, von den Läden bis zur Schule, die seit über 100 Jahren steht.
Der beste Besuchszeitpunkt ist tagsüber, wenn das Licht die alten Gebäude deutlich macht. Die Straßen sind teilweise rau, aber die Anfahrt ist einfach und der Ort liegt etwa 28 Kilometer südlich von Wilcox oder 48 Kilometer nördlich von Douglas.
Das historische Gefängnis von 1915 wird von der Pearce Preservation Association bewacht und ist normalerweise an Samstagen von Oktober bis Mai für Besucher geöffnet. Der Friedhof mit über 100 Jahren Geschichte wird von Freiwilligen gepflegt und bietet stille Einsichten in das Leben der frühen Siedler.
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