Ciudad Juárez, Grenzstadt in Chihuahua, Mexiko
Ciudad Juárez ist eine große mexikanische Stadt im Bundesstaat Chihuahua, die direkt gegenüber von El Paso in Texas liegt und durch den Rio Grande getrennt ist. Die Stadt erstreckt sich über ein weites Gebiet mit dicht bebauten Wohnvierteln, modernen Gewerbegebieten und breiten Hauptstraßen, die von niedrigen Bergen im Hintergrund umgeben sind.
Die Siedlung entstand im Jahr 1659 unter dem Namen El Paso del Norte als spanische Mission und Handelspunkt am Flussübergang. Im Jahr 1888 erhielt sie ihren heutigen Namen, nachdem Präsident Benito Juárez dort während des französischen Einmarschs zeitweilig regiert hatte.
Die Stadt ist bekannt für ihre Straßenverkäufer, die überall Tacos, Quesadillas und andere mexikanische Spezialitäten direkt vom Grill anbieten, während sich das Leben auf den großen Plätzen und Märkten abspielt. Vor allem abends strömen Familien und Freunde in die öffentlichen Parks und Restaurants, wo Musik und Gespräche die Atmosphäre prägen und man die Lebendigkeit der Grenzregion spürt.
Die Hauptbrücken über den Rio Grande verbinden die Stadt mit Texas und sind tagsüber stark befahren, besonders zu den Stoßzeiten am Morgen und späten Nachmittag. Wer die Stadt erkundet, sollte mit trockener Hitze im Sommer und kühlen Winden im Winter rechnen, da das Klima hier wüstenartig ist und die Sonne meist stark scheint.
An mehreren Grenzübergängen wechseln täglich Tausende von Arbeitern zwischen beiden Ländern hin und her, was ein ständiges Kommen und Gehen erzeugt, das den Rhythmus dieser Region prägt. Zudem findet man hier eine der längsten Straßenbahnverbindungen Nordamerikas, die einst beide Seiten miteinander verband und heute noch an Schienen und alten Haltestellen zu erkennen ist.
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