San Andres National Wildlife Refuge, Naturschutzgebiet im Doña Ana County, Vereinigte Staaten.
Die San Andres National Wildlife Refuge ist ein Naturschutzgebiet in den südlichen San Andres Bergen in der Chihuahuan-Wüste von New Mexico. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere tausend Hektar und umfasst bergiges Gelände mit Quellen und Tälern.
Dieses Schutzgebiet wurde 1941 gegründet, um eine kleine Population von Wüstenbighorn-Schafen zu bewahren. Seitdem ist es ein wichtiger Ort zur Erhaltung dieser bedrohten Art geworden.
Das Schutzgebiet ist für die Öffentlichkeit gesperrt, es gibt keine Besuchstradition und keine Besucherinformation vor Ort; seine Rolle ist wissenschaftlich. Ab 1999 wurden Wüsten-Dickhornschafe wieder angesiedelt, 2012 zählte die Herde etwa 100 Tiere. Der Staat erteilt mit dem Fish and Wildlife Service Genehmigungen zur Oryx-Jagd; zuletzt wurden jährlich etwa 50 Tiere entnommen.
Das Refuge ist vollständig vom White Sands Missile Range umschlossen und aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt; ein Zutrittsverfahren für Besucher gibt es nicht. Der einzige Zugang führt über die umliegende Militäranlage, sodass die San Andres Mountains nur von Aussichtspunkten außerhalb des Sperrgebiets zu sehen sind.
Die Südafrikanische Oryx, 1969 zur Jagd im White Sands Missile Range ausgesetzt, breitete sich in das Schutzgebiet aus; 1997 lebten dort mindestens 50 Tiere, die mit Dickhornschafen um knappe Ressourcen konkurrieren, da sie Feuchtigkeit aus Pflanzen gewinnen. New Mexico vergibt Abschussgenehmigungen, jährlich werden etwa 50 Tiere erlegt.
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