Roswell Museum and Art Center, Kunst- und Geschichtsmuseum in Roswell, Vereinigte Staaten
Das Roswell Museum and Art Center umfasst einen Komplex in Roswell, New Mexico, mit Galerien für seine historischen und bildkünstlerischen Sammlungen, einem 1959 hinzugefügten Flügel für Robert H. Goddards Forschung an Flüssigtreibstoffraketen und der 1980 eröffneten Rogers Aston Gallery of American Indian and Western Art. Ein Planetarium und ein Kunstbildungszentrum gehören ebenfalls zur Anlage.
1936 mit Mitteln der Works Progress Administration von New Mexico unter dem Verwalter Lea Rowland gegründet, öffnete das Museum am 10. Dezember 1937, um Fundstücke aus dem Südosten New Mexicos für die örtliche historische und archäologische Gesellschaft zu lagern und als Gemeindezentrum zu dienen. Nach der Umstrukturierung der WPA 1941 übernahm die Stadt Roswell die Leitung. Zu den Direktoren zählten Vernon Hunter (1952–1955), David Gebhard (1955–1961) und Joseph M. Stuart (1961–1964); seit 1978 ist es von der American Alliance of Museums akkreditiert.
Das Museum trägt den Namen des Raketenpioniers Robert H. Goddard, dessen Forschung zu Flüssigtreibstoffen seine Witwe Esther 1959 stiftete. Über ein Förderprogramm kamen Werke von Georgia O'Keeffe, Marsden Hartley, Stuart Davis und John Marin hinzu. Die 1980 eröffnete Rogers Aston Gallery zeigt Westkunst und Objekte der amerikanischen Ureinwohner aus der Schenkung von Rogers und Mary Ellen Aston.
Das Museum besteht aus einem Gebäudekomplex in Roswell: Der Goddard-Flügel kam 1959 hinzu, die Rogers Aston Gallery wurde 1980 eröffnet; Goddards Raketenturm steht im Innenhof zwischen den Bauten. Das 1998 eröffnete Patricia Lubben Bassett Art Education Center umfasst zwei Klassenzimmer, eine Keramikwerkstatt und eine Forschungsbibliothek. Das Goddard-Planetarium, 1968 mit dem Roswell Independent School District gebaut, zeigt Programme im Digistar-6-Kuppelsystem.
Der Gebäudekomplex enthält eine Rekonstruktion des Labors eines berühmten Raketenforschers mit originalen Werkzeugen und Notizen. Diese Ausstellung zeigt die Anfänge der modernen Raketentechnik auf ungewöhnlich detaillierte Weise.
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