Capilla Ecuménica La Paz, Ökumenische Kapelle auf dem El Guitarrón Hügel, Acapulco, Mexiko.
Capilla Ecuménica La Paz ist eine weiße Kapelle auf dem Hügel El Guitarrón mit einem 42 Meter hohen Kreuz, das über die Bucht von Acapulco sichtbar ist. Das Gebäude liegt etwa 402 Meter über dem Meeresspiegel und dominiert die Landschaft mit seiner hellen Struktur.
Milly Hauss de Trouyet wählte den Standort oberhalb von Las Brisas und starb 1969, bevor ihre Kapelle verwirklicht war. Ihr Mann Carlos Trouyet beauftragte den Architekten Gabriel Chávez de la Mora mit dem Projekt, nachdem ihre Söhne Jorge und Carlos Jr. 1967 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen waren; Jorge Madrigal Solchaga und Santiago Greenham Ballescá überwachten den Bau. 1971 wurde die Kapelle für die Öffentlichkeit geöffnet; die sterblichen Überreste der Familie liegen in der Gruft im Untergeschoss.
Diese Kapelle ist ein Ort für Menschen aller Glaubensrichtungen, an dem Gläubige verschiedener Religionen gemeinsam beten und Zeremonien feiern. Der Raum selbst verkörpert diese Offenheit durch seine schlichte, einladende Architektur, die niemanden ausschließt.
Besucher sollten wissen, dass es innen keine künstliche Beleuchtung gibt und alle Aktivitäten vor 18 Uhr beendet sein müssen. Dies ist besonders wichtig bei Zeremonien oder längeren Aufenthalten, die rechtzeitig geplant werden sollten.
Am Fuß des Kreuzes stellte der Bildhauer Claudio Favier zwei rechte Hände im Gebet auf, die zum Himmel weisen; sie entstanden 1970 zum Gedenken an die Brüder Jorge und Carlos Trouyet Jr., die 1967 bei einem Flugzeugabsturz starben. Die Hände stehen für die brüderliche und geistliche Verbundenheit der beiden.
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