León, Kolonialverwaltung im westlichen Nicaragua
León ist ein Municipio im Westen Nicaraguas, der sich von den Ebenen nahe der Pazifikküste bis zu den Vulkanhängen erstreckt. Das Gebiet umfasst mehrere Ortschaften und die gleichnamige Stadt, die als Verwaltungszentrum dient, mit breiten Straßen und niedrigen Gebäuden aus der Kolonialzeit.
Die spanischen Kolonisten gründeten die Siedlung im Jahr 1524 an einem anderen Ort, doch im Jahr 1610 verlegten sie sie aufgrund vulkanischer Aktivität an die heutige Stelle. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Stadt zu einem wichtigen Zentrum für Bildung und Politik in Nicaragua.
Der Name der Stadt geht auf die spanische Stadt León zurück und spiegelt die koloniale Vergangenheit wider. In den Straßen der Altstadt sieht man oft Studenten auf dem Weg zur Universität und Einwohner, die sich in den schattigen Innenhöfen der alten Gebäude treffen.
Die Stadt erreicht man am besten von der Hauptstadt Managua aus, die etwa eine Autostunde entfernt liegt. In der Umgebung gibt es mehrere Naturstätten und Vulkane, die als Ausgangspunkt für Ausflüge dienen können.
Der junge Vulkan Cerro Negro liegt im Gemeindegebiet und Besucher fahren auf Holzbrettern die steilen schwarzen Aschehänge hinunter. Diese Form des Vulkan-Boardens wurde in den späten 1990er Jahren erfunden und ist heute eine der ungewöhnlichsten Aktivitäten der Region.
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