Ilopango-See, Vulkanischer See im Zentrum von El Salvador.
Der Ilopango-See füllt einen vulkanischen Krater mit Wasser, das an manchen Stellen über 230 Meter tief ist. Die Wasserfläche erstreckt sich über etwa 8 mal 11 Kilometer und macht ihn zum zweitgrößten See des Landes.
Ein massiver Vulkanausbruch zwischen 410 und 535 n. Chr. führte zum Einsturz der Kaldera und verbreitete Pyroplastika über große Teile Zentralamerikas. Diese katastrophale Eruption gestaltete die Landschaft der Region völlig neu.
Fischer nutzen traditionelle Methoden, um den See zu bewirtschaften, und geben ihr Wissen an die nächste Generation weiter. Dieses handwerkliche Können ist eng mit dem Leben der Küstengemeinden verflochten.
Das See kann von San Salvador aus über mehrere Zugangspunkte erreicht werden, wobei die Orte Asino und Ilopango Aktivitäten auf dem Wasser und grundlegende Dienstleistungen anbieten. Die beste Zeit für einen Besuch ist in der Trockenzeit, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind.
Die Islas Quemadas entstanden während einer Eruption im Jahr 1880 und sind eine Ansammlung von Lavadom-Inseln, die sich aus dem Wasser erheben. Diese Inseln veränderten damals den Wasserspiegel und sind heute ein markantes Merkmal des Sees.
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