San Andrés, Archäologische Stätte in Ciudad Arce, El Salvador.
San Andrés ist eine archäologische Stätte in Ciudad Arce, El Salvador, mit mehreren Pyramiden, Plätzen und Zeremonialbauten, die sich über zwei Hauptbereiche erstrecken: das südliche und das nördliche Zentrum. Die Strukturen stehen auf künstlichen Hügeln aus gestampfter Erde und sind durch breite Wege miteinander verbunden, die zwischen offenen Höfen verlaufen.
Die Siedlung entstand um 900 v. Chr. als Bauerndorf und wurde nach dem Ausbruch des Vulkans Ilopango im Jahr 250 n. Chr. aufgegeben. Im 5. Jahrhundert kehrten Menschen zurück und bauten das Zentrum als wichtigen regionalen Ort wieder auf, der bis zur spanischen Ankunft bewohnt blieb.
Der Name der Siedlung geht auf eine spätere koloniale Ortschaft zurück, die nach dem heiligen Andreas benannt wurde. Besucher sehen heute offene Plätze und Terrassenstufen, die einst religiöse Zeremonien und öffentliche Versammlungen der Maya aufnahmen.
Der Park verfügt über angelegte Wege, die zu den wichtigsten Strukturen führen, und Informationstafeln erklären die Funktion jedes Bereichs entlang der Route. Ein kleines Museum am Eingang zeigt Keramik, Werkzeuge und Schmuck, die bei Ausgrabungen gefunden wurden, und bietet Kontext für den Rundgang durch die Anlage.
Unter den präkolumbischen Ruinen liegen die Überreste kolonialer Indigoproduktionsanlagen, die durch den Ausbruch des Vulkans Playón im Jahr 1658 begraben wurden. Diese Schichtung zweier Epochen an einem Ort zeigt, wie Vulkanaktivität immer wieder die menschliche Besiedlung in der Region unterbrochen und neu geformt hat.
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