Cara Sucia, Archäologische Stätte in Ahuachapán, El Salvador.
Cara Sucia ist ein präkolumbianisches Zeremonienzentrum an der Pazifikküstenebene, das mehrere Tempelhügel, Pyramiden und zwei ummauerte Ballspielplätze enthält. Das Gelände war ursprünglich offen und strukturiert, ist aber heute größtenteils von Vegetation überwachsen.
Die Stätte wurde um 900 v.Chr. besiedelt und entwickelte sich über die nächsten Jahrhunderte zu einem wichtigen zeremoniellem Zentrum. Der Einfluss der Teotihuacán-Zivilisation prägte später seine architektonische und künstlerische Entwicklung bis etwa 920 n.Chr.
Die vier großen Steinplastiken zeigen die handwerklichen Fähigkeiten der Menschen, die hier lebten, besonders in der Schnitzkunst von Jaguarköpfen. Diese Werke spiegeln die religiöse Bedeutung wider, die Jaguar und andere Tiere in ihrem Glauben hatten.
Der Ort kann das ganze Jahr über besucht werden, doch Wege und Strukturen sind schwer zu erkennen, weshalb ein ortskundiger Führer nützlich ist. Tragen Sie angemessene Kleidung zum Schutz vor Sonne und Insekten, da sich das Gelände im Wald befindet.
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass hier einst Kakao in großem Maßstab angebaut wurde. Die Entdeckung von verkohlten Kakaobohnen und sogar einer menschengroßen Kakao-Statue zeigt, wie wichtig diese Pflanze in dieser alten Gesellschaft war.
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