Yarumela, Archäologische Stätte in La Paz, Honduras.
Yarumela ist eine archäologische Stätte im Comayagua-Tal mit neun sichtbaren Baustrukturen, von denen die größte El Chircal genannt wird. Die Ausgrabungen haben über 60 bauliche Überreste freigelegt, die über das gesamte Gelände verteilt sind.
Die Stätte entstand um 1000 v. Chr. und wurde bis etwa 250 n. Chr. als wichtiges Handelszentrum genutzt. Dann führte Vulkanasche aus El Salvador zu Ernteausfällen und zum Verlassen des Ortes.
Der Ort war ein wichtiger Knotenpunkt für den Austausch zwischen verschiedenen Mesoamerikanischen Völkern, wie archäologische Funde von Muscheln und Jade zeigen. Die Bewohner waren über Handelswege mit entfernten Regionen verbunden und profitierten von diesem Netzwerk.
Der Ort liegt etwa 80 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und ist am besten zu Fuß zu erkunden. Die Wege zwischen den Strukturen können bei Regen schwierig werden, daher sollte man stabile Schuhe tragen.
Die Stätte wurde vermutlich von mehreren tausend Menschen bewohnt, die von den fruchtbaren Tälern lebten. Heute lassen sich diese vergangenen Bewohner nur durch die steinernen Überreste nachvollziehen.
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