La Frontera Formation, Geologische Formation in der Ostkordillere der kolumbianischen Anden.
La Frontera Formation ist eine geologische Schichtenfolge in den Ostkordilleren der Anden. Sie besteht aus Kalkstein und Meeressedimenten, die in der Region Altiplano Cundiboyacense deutlich sichtbar sind.
Ein Geologe namens Hubach dokumentierte die Schichtenfolge erstmals im Jahr 1931. Sie erhielt ihre offizielle Bezeichnung 1969, benannt nach dem Steinbruch La Frontera bei Albán in Cundinamarca.
Die Formation dient als Bildungszentrum, wo kolumbianische Universitäten Feldstudien durchführen, um künftige Geologen in stratigraphischen Analysetechniken auszubilden.
Man kann die Schichtenfolge von mehreren Stellen aus erreichen, darunter die Straße Ubaté-Carmen de Carupa und Orte nördlich der Bogotá-Hochebene. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände vorbereiten und geeignetes Schuhwerk mitbringen.
Die Schichtenfolge enthält Fossilien von Meereslebewesen aus der Oberkreide, darunter verschiedene Ammonitenarten. Diese versteinerten Reste sind etwa 93,9 Millionen Jahre alt und bieten Einblicke in das urzeitliche Meer, das einst die Region bedeckte.
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