Tamá National Natural Park, Naturschutzgebiet in Norte de Santander, Kolumbien
Der Tamá-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in Norte de Santander, das verschiedene Waldtypen und Berglandschaften bewahrt. Das Gelände reicht von tropischen Regenwäldern in tieferen Lagen über Andenwälder bis zu Hochgrasländern in den Bergen.
Der Park wurde 1977 gegründet, um ein wichtiges Ökosystem zwischen Kolumbien und Venezuela zu bewahren. Diese Gründung war Teil der internationalen Anerkennung, dass diese Grenzregion einen besonderen ökologischen Wert hat.
Der Name Tamá stammt aus einer ausgestorbenen indigenen Sprache, die von den Gemeinschaften gesprochen wurde, die diese Bergregion bevölkerten. Besucher können heute noch Überreste dieser kulturellen Verbindung in der Landschaft erkennen, die von diesen frühen Bewohnern geprägt wurde.
Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein, da sich die Bedingungen in den Bergen schnell ändern können. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind notwendig, um die verschiedenen Wege im Park sicher zu gehen.
Das Gebiet ist Heimat einer großen Vielfalt seltener Tiere, darunter Brillenbären und Gebirgslöwen, die in wenigen anderen Orten zu sehen sind. Ein beeindruckender Wasserfall stürzt in mehreren Hundert Metern Höhe herab und gehört zu den markantesten Merkmalen der Landschaft.
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