Monteverde Canton, Verwaltungsregion mit Nebelwald in der Provinz Puntarenas, Costa Rica
Monteverde Canton ist ein Bergkanton in der Provinz Puntarenas, der sich über etwa 53 Kilometer erstreckt und in einer Höhe von rund 1330 Metern liegt. Das Gebiet zeichnet sich durch dichte Wälder und mehrere unterschiedliche Ökozonen aus, die das Landschaftsbild prägen.
Das Gebiet wurde 2021 von der Legislativversammlung Costa Ricas als eigenständiger Verwaltungsdistrikt gegründet und von der bisherigen Puntarenas-Verwaltung abgetrennt. Diese Gründung folgte einer Periode der Entwicklung, die mit der Ansiedlung der Quäker in der Mitte des 20. Jahrhunderts begann.
Die Gemeinde wurde in den 1950er Jahren von einer Gruppe amerikanischer Quäker gegründet, die Molkereien anlegten und die umliegenden Wälder schützten. Heute prägt diese Siedlungsgeschichte noch immer das Zusammenleben und die Art, wie die Menschen die Natur bewahren.
Man erreicht das Gebiet über die Straßen 606, 619 und 620, wobei es wichtig ist, sich auf anspruchsvolle Bergstraßen vorzubereiten. Transportdienste sind vor Ort verfügbar, aber die Fahrten können aufgrund des Geländes länger dauern als auf ebenen Wegen.
Das Gebiet beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Flora und Fauna, darunter mehr als 2500 Pflanzenarten und über 400 Vogelarten. Diese Artenvielfalt macht es zu einem wichtigen Ziel für Naturbeobachter und Interessierte an ökologischer Vielfalt.
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