Bluefields, Karibische Hafenstadt in der Autonomen Region Südliche Karibikküste, Nicaragua
Bluefields ist eine Stadt an der östlichen Küste Nicaraguas, wo der Río Escondido ins Meer mündet und natürliche Häfen durch vorgelagerte Inseln geschützt werden. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küste mit einem Hafen, der Schiffe aufnehmen kann und als Drehscheibe für die Region fungiert.
Der Ort ging in den 1600er-Jahren aus einem Piratenstützpunkt hervor, der vom niederländischen Seefahrer Abraham Blauvelt gegründet wurde. Er wurde später zur Hauptstadt des britischen Mosquito-Coast-Protektorats und entwickelte sich so vom Piraten-Unterschlupf zu einem wichtigen Verwaltungszentrum.
Die Stadt beherbergt Kreolen, Miskito, Mestizen und Garifuna, die jeweils ihre eigenen Sprachen, Feste und Glaubenspraktiken in verschiedenen Vierteln pflegen. Sie können die unterschiedlichen Traditionen in der Art sehen, wie Menschen sich kleiden, wie die Häuser gestaltet sind und welche Musik in den Straßen erklingt.
Sie erreichen die Stadt mit Inlandsflügen zum lokalen Flughafen oder mit Bussen von Nuevo Guinea aus, gefolgt von Wassertaxis zu verschiedenen Zielen. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der trockenen Jahreszeit, wenn das Wetter stabiler und die Wege zugänglicher sind.
Der Hafen der Stadt ist das Tor für tropische Harthölzer, Meeresfrüchte und Bananen aus dem Landesinneren und fungiert als wichtigste Handelsschleuse Nicaraguas zur Karibik. Schiffe aus verschiedenen Ländern kommen hier an, um diese Waren zu laden und zu bringen.
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