San Andrés, Karibische Insel mit Korallenriffen in Kolumbien
Saint Andrew ist eine Insel im westlichen Karibischen Meer, umgeben von hellem Sand und seichtem Wasser, das sich über Riffe und Lagunen erstreckt. Das Eiland ist flach, von tropischer Vegetation bedeckt, und entlang der Küste wechseln sich kleine Buchten mit felsigen Abschnitten ab, während im Inneren Palmen und Mangrovenzonen die Landschaft prägen.
Britische Kolonisten kamen im 17. Jahrhundert von Barbados hierher und bauten Zuckerrohr- und Baumwollplantagen auf, die auf der Arbeit versklavter Afrikaner beruhten. Später wechselte die Kontrolle zwischen Spanien und Großbritannien, bis Kolumbien die Insel im 19. Jahrhundert übernahm und die heutige Verwaltung begann.
Auf den Straßen hört man spanisch, englisch und das lokale kreolische Idiom, und in den Küchen trifft karibisches Essen auf lateinamerikanische Zutaten. Die Bewohner pflegen Reggae-Rhythmen und religiöse Feste, die britische und afrikanische Wurzeln verbinden, und man sieht diese Mischung in der Musik, den Farben der Häuser und den sonntäglichen Kirchengängen.
Die meisten Besucher kommen per Flugzeug an, und am Flughafen wird eine Gebühr fällig, die man sofort nach der Landung zahlt. Schnorcheln und Tauchen funktionieren das ganze Jahr, aber das ruhigste Meer findet man zwischen Dezember und April, wenn Wind und Wellen nachlassen.
Ein großer Teil der umgebenden Gewässer gehört zu einem Biosphärenreservat, das mehr Korallenarten beherbergt als viele andere karibische Zonen und sich über eine Fläche erstreckt, die dreimal so groß ist wie Jamaika. Taucher stoßen hier auf seltene Schwämme und Gorgonien, die in tieferen Abschnitten wachsen und nur wenige Orte in der Region bieten solche Bedingungen.
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