Bahía Portete – Kaurrele National Natural Park, Geschütztes Meeresreservat auf der La Guajira Halbinsel, Kolumbien
Das Bahía Portete-Kaurrele Nationalpark ist ein Schutzgebiet an der nördlichsten Küste Kolumbiens mit Mangrovensümpfen, Seegraswiesen und Korallenformationen, die sich entlang des Landes bis in seichte Meeresgebiete erstrecken. Der Küstenstreifen und die angrenzenden Landschaften formen eine vielfältige Umgebung aus Salzwasserzonen und trockenen Küstenebenen.
Im 16. Jahrhundert diente die Bucht als Anlaufstelle während der spanischen Eroberung und war ein früher Kontaktpunkt für die europäische Präsenz in dieser Region. Später entwickelte sich das Gebiet unter lokalem Einfluss weiter, wobei die Küstengemeinden ihre eigene Geschichte formten.
Die Wayuu-Gemeinschaft hat ihre Siedlungen in dieser Region über Generationen hinweg bewahrt und prägt weiterhin das tägliche Leben vor Ort. Die sichtbare Präsenz ihrer Handwerkstradition und ihre alltäglichen Praktiken sind an den Küstengebieten und dem Umland spürbar.
Das Gebiet ist weit entfernt von größeren Städten und erfordert Geduld bei der Anreise mit wechselnden Transportmitteln über unbefestigte Wege. Besucher sollten sich auf raue Bedingungen vorbereiten und ausreichend Zeit für die Reise einplanen, da die Infrastruktur begrenzt ist.
Das Gebiet liegt weiter nördlich als jeder andere kontinentale Nationalpark in Südamerika und markiert einen geografischen Extrempunkt des Kontinents. Diese Lage verleiht der Stätte eine besondere Bedeutung für Naturschutz und wissenschaftliche Beobachtungen in einer der entlegensten Regionen.
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