Sierra Madre del Sur pine-oak forests, Subtropischer Nadelwald in der Sierra Madre del Sur, Mexiko.
Die Sierra Madre del Sur Kiefern-Eichenforsten erstrecken sich über mehrere Bundesstaaten an der Pazifikküste Mexikos und bilden ein großflächiges Waldökosystem mit gemischten Nadel- und Laubbeständen. Das Gelände ist bergig und weist je nach Höhenlage unterschiedliche Waldtypen auf, von dichterer Vegetation in tieferen Bereichen bis zu lichteren Beständen in höheren Lagen.
Die Waldformation entstand vor Millionen von Jahren durch tektonische Bewegungen, die die Sierra Madre del Sur als Bergkette parallel zur Pazifikküste aufwarfen. Diese geologische Geschichte prägt bis heute die topografische Struktur und die Bedingungen für das Waldökosystem.
Indigene Gemeinschaften in der Region nutzen die Wälder seit Generationen für traditionelle Heilpflanzenernte und nachhaltige Holzwirtschaft, die Teil ihres alltäglichen Lebens bleibt. Diese Praktiken prägen bis heute das Landschaftsbild und zeigen die enge Verbindung der Menschen zu ihrem natürlichen Lebensraum.
Besucher können das Waldgebiet durch angelegte Wanderwege in Schutzgebieten wie dem Omiltemi-Naturschutzpark erkunden, wo geführte Naturbeobachtungen angeboten werden. Festes Schuhwerk und Vorbereitung auf bergiges Gelände sind wichtig, da viele Wege über hügeliges Terrain führen.
Das Gebiet beherbergt etwa 160 Vogelarten, darunter den Kurzkamm-Kolibrí, der auf einem nur wenige Quadratkilometer großen Bereich dieses Ökosystems zu finden ist. Diese extreme geografische Begrenzung macht diesen winzigen Vogel zu einer seltenen und besonderen Entdeckung für Beobachter.
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