Toluca, Industriehauptstadt in Zentralmexiko
Toluca ist eine Industriestadt im zentralen Mexiko, die in einem Tal auf etwa 2.660 Metern Höhe liegt. Die Stadt erstreckt sich in der Nähe des Vulkans Nevado de Toluca und wird von mehreren Autobahnen mit der Hauptstadt verbunden.
Die Spanier gründeten die Siedlung 1530 und verliehen ihr drei Jahre später das Stadtrecht. Nach der Unabhängigkeit wurde sie 1830 zur Hauptstadt des Bundesstaates México ernannt.
Das Kunstglas im Cosmovitral erstreckt sich über mehr als 4.000 Quadratmeter und zeigt Menschen und Tiere in farbigen Szenen. Die Markthalle aus den frühen 1900er Jahren wurde in den 1970er Jahren zum botanischen Garten umgebaut.
Ein ausgebautes Busnetz verbindet das Zentrum mit den umliegenden Stadtteilen und mit Mexiko-Stadt. Die Höhenlage kann bei empfindlichen Personen zu Atembeschwerden führen, deshalb ist es ratsam, sich langsam zu akklimatisieren.
Die monarcas wandern jeden Winter durch die Wälder rund um den Nevado de Toluca und suchen Schutz vor der Kälte. Man kann sie an ruhigen Tagen in großen Gruppen an den Bäumen hängen sehen.
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